Die Pflanzen in deinem Garten sind gesünder und gedeihen besser, wenn du für sie ein ökologisch intaktes Umfeld schaffst. Grundlage dafür ist eine hohe Biodiversität.
GÄRTNER GRAF gibt dir einfache und leicht umsetzbare Tipps, wie du deinen Garten nachhaltiger pflegen und biologische Vielfalt erreichen kannst.
Unordnung im Garten

- Viele Tiere brauchen genau diese «wilden Ecken». Brennnesseln, hohes Gras und liegengebliebene Pflanzenreste liefern Nahrung, Schutz und Baumaterial für warme, sichere Verstecke.
- Wer verblühte Pflanzen stehen lässt, wird belohnt: Die Samen fallen aus und suchen sich ihren Platz selbst. So entstehen ganz von allein neue Pflanzen dort, wo sie sich am wohlsten fühlen.
- Unter verdorrten Blätterhorsten finden Blindschleichen, Igel oder Bergmolche Unterschlupf, und Falllaub zersetzt sich mit der Zeit zu wertvollem Humus.
- Wer Obst und Beeren im Garten hat, muss nicht darauf bedacht sein, alle Früchte zu ernten. Nicht nur Vögel freuen sich darüber. Auch spät fliegende Schmetterlinge nutzen überreife Früchte gerne als Nahrungsquelle.
- Kahle Stellen auf Wegen, Pflasterfugen oder ein blumiger Wegrand sind kleine Paradiese für bodennistende Insekten. Sie fördern die Biodiversität und sind zudem eine Zierde.