Finde heraus, welche Pflanze zu dir passt. Diese Tinder-Profile enthalten spannende Hintergrundinfos und einen ausführlichen Steckbrief. Du wirst deine Neugier und deinen Wissensdurst mit Freude sättigen.
Lerne die schönsten Pflanzen kennen.
Berg-Ahorn
Steckbrief
Ganzes Tinder.Profil
Mein Name
BERG-AHORN
Acer pseudoplatanus

Foto: Adrian Tync/Wikimedia
Acer geht vermutlich auf acer, «spitz» oder «scharf», zurück – ein Hinweis auf die zugespitzten Blätter. Mein Artname pseudoplatanus bedeutet «falsche Platane» und verweist auf die Ähnlichkeit meiner Blätter und meiner schuppig abblätternden Rinde mit der Platane.
Mein Aussehen

Illustration: Jacob Sturm/biolib.de/Wikimedia
Ich bringe eine stattliche, natürliche Struktur in jede Pflanzung und entwickle eine breit gewölbte, im Freistand beinahe rundliche Krone. Im Frühjahr schmücke ich mich mit gelbgrünen, hängenden Blütenständen. Im Herbst leuchtet mein Laub goldgelb, während meine geflügelten Früchte wie kleine Propeller durch die Luft segeln.
Meine Herkunft

Foto: Sandra Alkado/AdobeStock
Ich stamme aus Europa bis in den westlichen Kaukasus und bin vor allem in den Hügel- und Bergregionen zu Hause. Dort wachse ich in Laubmischwäldern, an Bächen und auf schattigen Hängen, aber auch in Schluchtwäldern und bis hinauf an die Waldgrenze. Am wohlsten fühle ich mich auf nährstoffreichen, frischen bis feuchten Böden.
Mein Platz bei dir

Fotos: Robert Flogaus-Faust & Muséum de Toulouse/Wikimedia
Da ich rasch wachse und in der Jugend bis zu 1 Meter pro Jahr zulegen kann, benötige ich viel Raum. Wenn ich dir zu gross werde, solltest du meine Krone nicht unnötig stark zurückschneiden, da ich nach Verletzungen stark «bluten» kann. Meinen Pflanzensaft könntest du jedoch im zeitigen Frühjahr zur Zuckergewinnung nutzen. Und pflanz mich bitte an einen sonnigen bis halbschattigen Platz mit einem gut mit Wasser versorgten Boden.
Meine Besonderheit

Gemälde: H. Gaugin/Wikimedia
Legendär ist mein Exemplar von Trun in Graubünden, unter dessen Krone am 16. März 1424 der Graue Bund beschworen wurde. Die Mitglieder trafen sich noch bis 1870 unter diesem Baum, dann wurde er von einem Sturm gefällt. Der Wurzelstock wurde 1890 in einer feierlichen Prozession in den Landrichtersaal von Trun überführt. Heute steht an gleicher Stelle ein neuer Artgenosse, der aus Samen des alten Schwurbaums nachgezogen wurde.
Pflanzenhöhe:
30 bis 35 m
Form:
Grossbaum, breit gewölbte bis rundliche Krone
Verhalten:
schnellwachsend, kräftig und langlebig
Farbe:
Gelbgrün
Zeit:
April bis Mai
Stängel:
hängend, grünlich
Stand:
hängende, traubenartige Blütenstände
Form:
kleine, unscheinbare Einzelblüten
Einzelblüte/Blume:
fünfzählig, teilweise eingeschlechtig, teilweise zwittrig
Farbe:
dunkelgrün, unterseits heller graugrün
Spreite:
handförmig gelappt, etwas 10 bis 20 gross
Form:
meist fünflappig
Segment:
zugespitzte, unterschiedlich grosse Lappen
Rand:
unregelmässig grob gesägt
Stellung:
gegenständig
Eigenschaften:
lang gestielt, derb, sommergrün
Verwendung:
für grössere Gärten, Parks und Landschaften
Standort:
Sonne bis Halbschatten; frischer bis feuchter Boden
Eigenschaften:
Bienenweide, Herbstfärbung
TINDER.TRIO
Nach einer kurzen Selbsteinschätzung zeigt dir GÄRTNER GRAF vier Pflanzen. Kennst du sie? Wie heißen sie auf Deutsch & Lateinisch?