Wie überall sorgen Fachbegriffe auch im Garten für Klarheit – allerdings nur, wenn wir diese besonderen Wörter kennen und ihre Bedeutung verstehen.
GÄRTNER GRAF erklärt dir wichtige gärtnerische Begriffe und hilft dir, im Fachjargon mitzureden.
Aufschulen

- Aufschulen (auch Verschulen genannt) ist eine Kulturmaßnahme im Gartenbau. Dabei werden Gehölze oder Jungpflanzen aus einem Beet herausgenommen und an einem neuen Standort wieder eingepflanzt.
— - In der Anzucht stehen junge Pflanzen zunächst dicht beieinander. Mit der Zeit werden sie größer und brauchen mehr Platz. Damit sie ausreichend Licht, Luft und Nährstoffe bekommen, werden sie weiter auseinander gepflanzt – also aufgeschult.
— - Die Pflanzen werden aus der Anzuchtfläche (meist Beet) entnommen und in ein neues Quartier gesetzt. In Baumschulen geschieht das oft mit speziellen Pflanzmaschinen oder Pflanzpflügen.
— - Beim Aufschulen werden Wurzeln und Triebe leicht eingekürzt. Dieser Pflanzschnitt regt die Bildung neuer Wurzeln an und sorgt für eine gute Ballenbildung. Das hilft der Pflanze später, nach dem Verkauf besser anzuwachsen.
— - Das Aufschulen erfolgt in der Regel alle zwei bis drei Jahre, meist im Frühjahr oder im Herbst.