Wie überall sorgen Fachbegriffe auch im Garten für Klarheit – allerdings nur, wenn wir diese besonderen Wörter kennen und ihre Bedeutung verstehen.
GÄRTNER GRAF erklärt dir wichtige gärtnerische Begriffe und hilft dir, im Fachjargon mitzureden.

ausgeizen

Illustration: Tetiana Bukhinska

  1. Beim Ausgeizen werden die sogenannten Geiztriebe entfernt – das sind Seitentriebe, die in den Blattachseln wachsen, also zwischen dem Hauptrieb und einem Blattansatz.
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  2. Der Name «Geiztrieb» kommt daher, dass diese Triebe dem Haupttrieb Konkurrenz machen: Sie bilden weniger Blüten, tragen kleinere Früchte und «geizen» somit mit dem Ertrag.
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  3. Der Name «Geiztrieb» kommt daher, dass diese Triebe dem Haupttrieb Konkurrenz machen: Sie bilden weniger Blüten, tragen kleinere Früchte und «geizen» somit mit dem Ertrag.
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  4. Das Ausgeizen ist besonders bei klassischen Stabtomaten wichtig. Diese Maßnahme wird in der Regel von Juni bis September wöchentlich durchgeführt.
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  5. Wird regelmäßig ausgegeizt, bildet die Pflanze weniger Blattmasse. Dadurch trocknet sie nach Regen schneller ab – das senkt das Risiko für Braunfäule und andere Pilzkrankheiten. Zudem bekommen die Früchte mehr Sonne und entwickeln ein besonders süßes, fruchtiges Aroma.