Finde heraus, welche Pflanze zu dir passt. Diese Tinder-Profile enthalten spannende Hintergrundinfos und einen ausführlichen Steckbrief. Du wirst deine Neugier und deinen Wissensdurst mit Freude sättigen.

Lerne die schönsten Pflanzen kennen.

Sumpfdotterblume

Steckbrief

Mein Name

SUMPF-DOTTERBLUME

Caltha palustris

Caltha geht auf das griechische Wort kályx zurück, das «Blütenkelch» bedeutet. Mein Artname palustris stammt vom lateinischen Wort palus für «Sumpf». Er weist darauf hin, dass ich vor allem an feuchten und sumpfigen Standorten wachse.

Mein Aussehen

Illustration: Jacob Sturm/biolib.de/Wikimedia

Meine einfachen Schalenblüten leuchten dank der enthaltenen Karotinoide glänzend goldgelb. Sie erscheinen schon, bevor sich meine Blätter vollständig entfaltet haben. Mein junges, glänzend dunkelgrünes Laub bildet dabei einen schönen Hintergrund für die leuchtenden Blüten. Ich blühe meist bis Mai, doch ab und zu blühe ich im Spätsommer nochmals, wenn auch schwächer.

Meine Herkunft

Ich bin auf der gesamten Nordhalbkugel verbreitet – von Europa über Asien bis nach Nordamerika. Besonders häufig findest du mich im flachen Wasser an Bach- und Teichrändern sowie in Sumpf- und Nasswiesen.

Mein Platz bei dir

Foto: Yakovlev Alexey/Wikimedia

Feuchte, ja sogar nasse Standorte sind mir am liebsten. Es macht mir nichts aus, dauerhaft bis zu zehn Zentimeter tief im Wasser zu stehen. Auch kurze Trockenphasen vertrage ich. Am schönsten wirke ich, wenn du mich in kleinen Gruppen von drei bis fünf Pflanzen setzt. Gute Begleiter sind zum Beispiel das Sumpfvergissmeinnicht (Myosotis palustris), die Rosenprimel (Primula rosea) und die Bachnelkenwurz (Geum rivale).

Meine Besonderheit

Foto: Tero Karppinen/Wikimedia

Ich habe mich besonders gut an nasse Standorte angepasst. Bei Regen bleiben meine Blüten geöffnet und können sich mit Wasser füllen. Staubbeutel und Narben liegen dann auf Höhe des Wasserspiegels, wodurch es zur Selbstbestäubung kommen kann – man spricht von Regenbestäubung. Treffen Regentropfen auf meine reifen Früchte, werden die Samen herausgeschwemmt und verbreitet. Da meine Samen lufthaltige Hohlräume besitzen, können sie zudem schwimmen und ich breite mich besonders gut entlang von Gewässern aus.

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Darf ich mich vorstellen?

Mein Name

SUMPF-DOTTERBLUME

Caltha palustris

Caltha geht auf das griechische Wort kályx zurück, das «Blütenkelch» bedeutet. Mein Artname palustris stammt vom lateinischen Wort palus für «Sumpf». Er weist darauf hin, dass ich vor allem an feuchten und sumpfigen Standorten wachse.

Mein Aussehen

Illustration: Jacob Sturm/biolib.de/Wikimedia

Meine einfachen Schalenblüten leuchten dank der enthaltenen Karotinoide glänzend goldgelb. Sie erscheinen schon, bevor sich meine Blätter vollständig entfaltet haben. Mein junges, glänzend dunkelgrünes Laub bildet dabei einen schönen Hintergrund für die leuchtenden Blüten. Ich blühe meist bis Mai, doch ab und zu blühe ich im Spätsommer nochmals, wenn auch schwächer.

Meine Herkunft

Ich bin auf der gesamten Nordhalbkugel verbreitet – von Europa über Asien bis nach Nordamerika. Besonders häufig findest du mich im flachen Wasser an Bach- und Teichrändern sowie in Sumpf- und Nasswiesen.

Mein Platz bei dir

Foto: Yakovlev Alexey/Wikimedia

Feuchte, ja sogar nasse Standorte sind mir am liebsten. Es macht mir nichts aus, dauerhaft bis zu zehn Zentimeter tief im Wasser zu stehen. Auch kurze Trockenphasen vertrage ich. Am schönsten wirke ich, wenn du mich in kleinen Gruppen von drei bis fünf Pflanzen setzt. Gute Begleiter sind zum Beispiel das Sumpfvergissmeinnicht (Myosotis palustris), die Rosenprimel (Primula rosea) und die Bachnelkenwurz (Geum rivale).

Meine Besonderheit

Foto: Tero Karppinen/Wikimedia

Ich habe mich besonders gut an nasse Standorte angepasst. Bei Regen bleiben meine Blüten geöffnet und können sich mit Wasser füllen. Staubbeutel und Narben liegen dann auf Höhe des Wasserspiegels, wodurch es zur Selbstbestäubung kommen kann – man spricht von Regenbestäubung. Treffen Regentropfen auf meine reifen Früchte, werden die Samen herausgeschwemmt und verbreitet. Da meine Samen lufthaltige Hohlräume besitzen, können sie zudem schwimmen und ich breite mich besonders gut entlang von Gewässern aus.

Wuchs

Pflanzenhöhe:

bis 40 cm

Form:

aufrechte Stängel mit grundständigem Blattschopf

Verhalten:

horstig

Blüte

Farbe:

goldgelb

Zeit:

April bis Mai

Stängel:

kurzstängelig, aufrecht, verzweigt, wenig beblättert

Stand:

ästig

Form:

schalenförmig, radiärsymmetrisch

Einzelblüte/Blume:

einfach, aufwärts zeigend

Blatt

Farbe:

grün

Spreite:

einfach, ungeteilt

Form:

rund bis rundlich, nierenförmig

Rand:

gekerbt

Stellung:

grundständig, gestielt

Eigenschaften:

glatt, kahl, glänzend, sommergrün

Verwendung & Eigenschaften

Lebensbereiche:

Wasserrand und Freifläche

Standort:

feuchter Boden bis sumpfig; sonnig bis halbschattig

Pflanzabstand:

30 cm

Eigenschaften:

Bienenweide, Heil-/Medizinpflanze, giftig

Quelle Steckbrief: Die Stauden-DVD; Götz, Häussermann, Sieber; 5., aktualisierte Ausgabe