Finde heraus, welche Pflanze zu dir passt. Diese Tinder-Profile enthalten spannende Hintergrundinfos und einen ausführlichen Steckbrief. Du wirst deine Neugier und deinen Wissensdurst mit Freude sättigen.

Lerne die schönsten Pflanzen kennen.

Nieswurz

Steckbrief

Mein Name

ORIENTALISCHE NIESWURZ

Helleborus Orientalis-Hybriden


Gemälde: Charles Thévenin/Wikimedia

Jean-Baptiste Lamarck beschrieb mich 1789 und gab mir meinen Namen. Eingebürgert hat sich der Name Orientalis-Hybriden, obwohl viele meiner Sorten inzwischen mehr als zwei Elternarten haben. Streng genommen sollte man mich daher als Helleborus-Hybriden bezeichnen.

Mein Aussehen


Illustration: biodiversitylibrary.org/Wikimedia 

Ich bin reich und lange blühend. Doch auch meine Blätter trage ich mit Stolz: Sie sind wirkungsvoll und bieten einen schönen Winteraspekt. Schneidest du sie im zeitigen Frühjahr zurück, kommen meine Blüten besonders gut zur Geltung. Ich biete dir eine große Vielfalt an Farben – von Weiß über Rosa bis hin zu Purpur. Meine Hüllblätter sind auf der Innenseite oft wirkungsvoll gezeichnet. Erst seit vergleichsweise kurzer Zeit gibt es auch halbgefüllte Sorten von mir.

Meine Herkunft

Ursprünglich stamme ich aus der Türkei und dem Kaukasus. Daher fühle ich mich in einem kontinentalen bis submediterranen Waldklima besonders wohl, mit kalten Wintern und eher trockenen Sommern. Die meisten von uns, die heute in Gärten wachsen, sind Kreuzungen – Hybriden – aus unterschiedlichen Elternarten.

Mein Platz bei dir

Am wohlsten fühle ich mich im Halbschatten unter großen, laubabwerfenden Gehölzen. Dort kann ich sehr alt werden. Volle Sonne vertrage ich nur, wenn der Boden ausreichend feucht bleibt. Vorübergehende Trockenheit im Sommer macht mir wenig aus. Hältst du mich jedoch gleichmäßig feucht, danke ich es dir mit einem besonders reichen Blütenflor.

Meine Besonderheit

Meinen Namen «Nieswurz» verdanke ich der früheren Nutzung meiner getrockneten Wurzel. Ihre Saponine lösten beim Schnupfen starkes Niesen aus. Deshalb wurde ich in antiken und mittelalterlichen Schriften als Mittel gegen verstopfte Nasen und zum «Herausniesen» von Krankheiten erwähnt. Wegen meiner Inhaltsstoffe ist dies jedoch riskant: Mein Pflanzensaft kann die Haut reizen, größere Mengen führen zu Brennen in Mund und Rachen.

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Darf ich mich vorstellen?

Mein Name

ORIENTALISCHE NIESWURZ

Helleborus Orientalis-Hybriden


Gemälde: Charles Thévenin/Wikimedia

Jean-Baptiste Lamarck beschrieb mich 1789 und gab mir meinen Namen. Eingebürgert hat sich der Name Orientalis-Hybriden, obwohl viele meiner Sorten inzwischen mehr als zwei Elternarten haben. Streng genommen sollte man mich daher als Helleborus-Hybriden bezeichnen.

Mein Aussehen


Illustration: biodiversitylibrary.org/Wikimedia 

Ich bin reich und lange blühend. Doch auch meine Blätter trage ich mit Stolz: Sie sind wirkungsvoll und bieten einen schönen Winteraspekt. Schneidest du sie im zeitigen Frühjahr zurück, kommen meine Blüten besonders gut zur Geltung. Ich biete dir eine große Vielfalt an Farben – von Weiß über Rosa bis hin zu Purpur. Meine Hüllblätter sind auf der Innenseite oft wirkungsvoll gezeichnet. Erst seit vergleichsweise kurzer Zeit gibt es auch halbgefüllte Sorten von mir.

Meine Herkunft

Ursprünglich stamme ich aus der Türkei und dem Kaukasus. Daher fühle ich mich in einem kontinentalen bis submediterranen Waldklima besonders wohl, mit kalten Wintern und eher trockenen Sommern. Die meisten von uns, die heute in Gärten wachsen, sind Kreuzungen – Hybriden – aus unterschiedlichen Elternarten.

Mein Platz bei dir

Am wohlsten fühle ich mich im Halbschatten unter großen, laubabwerfenden Gehölzen. Dort kann ich sehr alt werden. Volle Sonne vertrage ich nur, wenn der Boden ausreichend feucht bleibt. Vorübergehende Trockenheit im Sommer macht mir wenig aus. Hältst du mich jedoch gleichmäßig feucht, danke ich es dir mit einem besonders reichen Blütenflor.

Meine Besonderheit

Meinen Namen «Nieswurz» verdanke ich der früheren Nutzung meiner getrockneten Wurzel. Ihre Saponine lösten beim Schnupfen starkes Niesen aus. Deshalb wurde ich in antiken und mittelalterlichen Schriften als Mittel gegen verstopfte Nasen und zum «Herausniesen» von Krankheiten erwähnt. Wegen meiner Inhaltsstoffe ist dies jedoch riskant: Mein Pflanzensaft kann die Haut reizen, größere Mengen führen zu Brennen in Mund und Rachen.

Wuchs

Höhe Blätter:

20 bis 40 cm

Höhe Blüten:

30 bis 40 cm

Form:

ausladend, aufrechte Stängel mit grundständigem Blattschopf

Verhalten:

horstig

Blüte

Farbe:

purpur, rosa, weiß und viele weitere Farben

Zeit:

Februar bis April

Stängel:

kurzstängelig, aufrecht, wenig verzweigt, wenig beblättert

Stand:

mehrblütig, endständig, gabelästig, achselständig

Form:

schalenförmig, radiärsymmetrisch

Einzelblüte/Blume:

einfach, nickend, seitlich zeigend

Blatt

Farbe:

dunkelgrün

Spreite:

einfach, nickend, seitlich zeigend

Form:

rund bis rundlich

Segment:

oval, lanzettlich, breitlanzettlich, spitz, variabel, unterschiedlich

Rand:

gesägt

Stellung:

grundständig, gestielt

Eigenschaften:

glatt, derb, lederig, hart, wintergrün

Verwendung & Eigenschaften

Lebensbereiche:

Gehölzrand und Beet

Standort:

frischer Boden; sonnig bis halbschattig

Pflanzabstand:

40 bis 60 cm

Eigenschaften:

Bienenweide, zum Schnitt geeignet, Blattschmuck, giftig

Quelle Steckbrief: Die Stauden-DVD; Götz, Häussermann, Sieber; 5., aktualisierte Ausgabe