Finde heraus, welche Pflanze zu dir passt. Diese Tinder-Profile enthalten spannende Hintergrundinfos und einen ausführlichen Steckbrief. Du wirst deine Neugier und deinen Wissensdurst mit Freude sättigen.

Lerne die schönsten Pflanzen kennen.

Bart-Nelke

Steckbrief

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Mein Name

BART-NELKE

Dianthus barbatus

Foto: Jastrow/Vatican Museum/Wikimedia

Dianthus stammt aus dem Altgriechischen und setzt sich aus diós («des Zeus», «göttlich») und ánthos («Blume») zusammen. Mein Name bedeutet also «göttliche Blume». Der Artname barbatus kommt aus dem Lateinischen und bedeutet «bärtig». Er bezieht sich auf die borstigen, haarähnlichen Hüllblätter direkt unter meinen Blütenständen, die wie kleine Bärte aussehen.

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Mein Aussehen

Illustration: biodiversitylibrary.org/Wikimedia

Meine Blütenstängel können bis zu 50 Zentimeter hoch werden. An ihren Enden trage ich zahlreiche kleine Einzelblüten, die gemeinsam einen dichten Blütenstand bilden und einen zarten Duft verströmen. Bei meinen Blüten bin ich äusserst vielseitig: Sie können weiss, rosa, rot oder purpurfarben sein. Manche sind einfarbig, andere zeigen Flecken, Streifen oder kontrastreiche Ränder.

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Meine Herkunft

Ursprünglich stamme ich aus Süd- und Osteuropa sowie angrenzenden Regionen Westasiens. Dort wachse ich auf sonnigen Wiesen, an Waldrändern und in lichten Gehölzen, teilweise bis in Höhen von rund 2500 Metern. In Mitteleuropa findet man mich gelegentlich auch verwildert. Dort gelte ich deshalb als Neophyt.

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Mein Platz bei dir

Am wohlsten fühle ich mich an einem sonnigen Standort mit guter Luftzirkulation. Ich bevorzuge einen frischen, nährstoffreichen und gut durchlässigen Boden. Staunässe vertrage ich dagegen schlecht. Unter guten Bedingungen kann ich mehrere Jahre leben. 

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Meine Besonderheit

Ich verfüge über ein bemerkenswertes Selbstinkompatibilitätssystem. Das bedeutet, dass ich meinen eigenen Pollen – oder den von genetisch sehr nah verwandten Pflanzen – erkennen und dessen Wachstum im Griffel stoppen kann. Dadurch verhindere ich eine Selbstbefruchtung. Dieser Mechanismus fördert die genetische Vielfalt innerhalb meiner Populationen. Gesteuert wird er durch sogenannte S-Allele – verschiedene Varianten eines speziellen Gens, das darüber entscheidet, welcher Pollen akzeptiert wird und welcher nicht.

Ganzes Tinder.Profil

Darf ich mich vorstellen?

Mein Name

BART-NELKE

Dianthus barbatus

Foto: Jastrow/Vatican Museum/Wikimedia

Dianthus stammt aus dem Altgriechischen und setzt sich aus diós («des Zeus», «göttlich») und ánthos («Blume») zusammen. Mein Name bedeutet also «göttliche Blume». Der Artname barbatus kommt aus dem Lateinischen und bedeutet «bärtig». Er bezieht sich auf die borstigen, haarähnlichen Hüllblätter direkt unter meinen Blütenständen, die wie kleine Bärte aussehen.

Mein Aussehen

Illustration: biodiversitylibrary.org/Wikimedia

Meine Blütenstängel können bis zu 50 Zentimeter hoch werden. An ihren Enden trage ich zahlreiche kleine Einzelblüten, die gemeinsam einen dichten Blütenstand bilden und einen zarten Duft verströmen. Bei meinen Blüten bin ich äusserst vielseitig: Sie können weiss, rosa, rot oder purpurfarben sein. Manche sind einfarbig, andere zeigen Flecken, Streifen oder kontrastreiche Ränder.

Meine Herkunft

Ursprünglich stamme ich aus Süd- und Osteuropa sowie angrenzenden Regionen Westasiens. Dort wachse ich auf sonnigen Wiesen, an Waldrändern und in lichten Gehölzen, teilweise bis in Höhen von rund 2500 Metern. In Mitteleuropa findet man mich gelegentlich auch verwildert. Dort gelte ich deshalb als Neophyt.

Mein Platz bei dir

Am wohlsten fühle ich mich an einem sonnigen Standort mit guter Luftzirkulation. Ich bevorzuge einen frischen, nährstoffreichen und gut durchlässigen Boden. Staunässe vertrage ich dagegen schlecht. Unter guten Bedingungen kann ich mehrere Jahre leben. 

Meine Besonderheit

Ich verfüge über ein bemerkenswertes Selbstinkompatibilitätssystem. Das bedeutet, dass ich meinen eigenen Pollen – oder den von genetisch sehr nah verwandten Pflanzen – erkennen und dessen Wachstum im Griffel stoppen kann. Dadurch verhindere ich eine Selbstbefruchtung. Dieser Mechanismus fördert die genetische Vielfalt innerhalb meiner Populationen. Gesteuert wird er durch sogenannte S-Allele – verschiedene Varianten eines speziellen Gens, das darüber entscheidet, welcher Pollen akzeptiert wird und welcher nicht.

Wuchs

Höhe Blätter:

10 cm

Höhe Blüten::

30 bis 50 cm

Form:

aufrechte Stängel mit grundständigem Blattschopf

Verhalten:

horstig

Blüte

Farbe:

viele Farben, teils auch als Einzelfarben

Zeit:

Juni bis August

Stängel:

langstängelig, unverzweigt, aufrecht, beblättert

Stand:

mehrblütig, endständig, büschelig, schopfig bis knäuelartig

Form:

kronröhrig, radiärsymmetrisch

Einzelblüte/Blume:

einfach, aufwärts zeigend

Blatt

Farbe:

grün

Spreite:

einfach, ungeteilt

Form:

breitlanzettlich

Rand:

ganzrandig

Stellung:

rosettig

Eigenschaften:

glatt, kahl, wintergrün

Verwendung & Eigenschaften

Lebensbereiche:

Freifläche und Beet

Standort:

frischer Boden; sonnig

Pflanzabstand:

30 cm

Eigenschaften:

Zum Schnitt geeignet

Quelle Steckbrief: Die Stauden-DVD; Götz, Häussermann, Sieber; 5., aktualisierte Ausgabe