Finde heraus, welche Pflanze zu dir passt. Diese Tinder-Profile enthalten spannende Hintergrundinfos und einen ausführlichen Steckbrief. Du wirst deine Neugier und deinen Wissensdurst mit Freude sättigen.

Lerne die schönsten Pflanzen kennen.

Pyrenäen-Reiherschnabel

Steckbrief

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Mein Name

PYRENÄEN-REIHERSCHNABEL

Erodium manescavii

  Abbildungen: Wikimedia

1847 wurde ich erstmals vom französischen Botaniker Ernest Cosson beschrieben. Mein Artname ehrt Herrn Manescau, der damals Bürgermeister der Kleinstadt Pau war. Mein Gattungsname leitet sich vom griechischen Wort «erōdiós» ab, was «Reiher» bedeutet. Er bezieht sich auf die Ähnlichkeit meiner Frucht mit dem Schnabel eines Reihers.

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Mein Aussehen

Illustration: Charles Flahault/Wikimedia

Besonders auffällig sind meine großen violettroten Blüten und meine lange Blütezeit. Die Blütenstände entspringen direkt aus dem Wurzelstock und tragen Büschel mit 5–12 Blüten. Auch meine Blätter wachsen aus einer basalen Rosette.

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Meine Herkunft

Mein natürliches Verbreitungsgebiet ist klein und liegt in den westlichen Pyrenäen entlang der Grenze zwischen Frankreich und Spanien. Dort wachse ich häufig auf geschützten Felsvorsprüngen, kurzrasigen Hängen und in Steinschuttfluren. Meist findet man mich in Höhenlagen zwischen 700 und 1500 Metern über dem Meeresspiegel.

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Mein Platz bei dir

Ich liebe Wärme und bevorzuge magere, nährstoffarme Böden. In zu nährstoffreicher Erde bilde ich viele Blätter, blühe aber deutlich weniger. Wenn ich mich wohlfühle, produziere ich reichlich Samen und breite mich dadurch selbst aus. Für einen Reiherschnabel bin ich dabei ungewöhnlich langlebig.

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Meine Besonderheit

Foto: Dorling Kindersley/Alami

Meine Samen besitzen eine hygroskopische Granne, deren Zellschichten unterschiedlich stark auf Feuchtigkeit reagieren. Bei Trockenheit verdreht sich die spiralige Granne, bei Feuchtigkeit entspannt sie sich wieder. Durch diese zyklische Drehbewegung wirkt der Samen wie ein kleiner Bohrer und arbeitet sich selbstständig in Bodenritzen ein. Die Bewegung erfolgt rein mechanisch, ohne Stoffwechsel, und gilt als bemerkenswertes Beispiel pflanzlicher Biomechanik.

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Darf ich mich vorstellen?

Mein Name

PYRENÄEN-REIHERSCHNABEL

Erodium manescavii

  Abbildungen: Wikimedia

1847 wurde ich erstmals vom französischen Botaniker Ernest Cosson beschrieben. Mein Artname ehrt Herrn Manescau, der damals Bürgermeister der Kleinstadt Pau war. Mein Gattungsname leitet sich vom griechischen Wort «erōdiós» ab, was «Reiher» bedeutet. Er bezieht sich auf die Ähnlichkeit meiner Frucht mit dem Schnabel eines Reihers.

Mein Aussehen

Illustration: Charles Flahault/Wikimedia

Besonders auffällig sind meine großen violettroten Blüten und meine lange Blütezeit. Die Blütenstände entspringen direkt aus dem Wurzelstock und tragen Büschel mit 5–12 Blüten. Auch meine Blätter wachsen aus einer basalen Rosette.

Meine Herkunft

Mein natürliches Verbreitungsgebiet ist klein und liegt in den westlichen Pyrenäen entlang der Grenze zwischen Frankreich und Spanien. Dort wachse ich häufig auf geschützten Felsvorsprüngen, kurzrasigen Hängen und in Steinschuttfluren. Meist findet man mich in Höhenlagen zwischen 700 und 1500 Metern über dem Meeresspiegel.

Mein Platz bei dir

Ich liebe Wärme und bevorzuge magere, nährstoffarme Böden. In zu nährstoffreicher Erde bilde ich viele Blätter, blühe aber deutlich weniger. Wenn ich mich wohlfühle, produziere ich reichlich Samen und breite mich dadurch selbst aus. Für einen Reiherschnabel bin ich dabei ungewöhnlich langlebig.

Meine Besonderheit

Foto: Dorling Kindersley/Alami

Meine Samen besitzen eine hygroskopische Granne, deren Zellschichten unterschiedlich stark auf Feuchtigkeit reagieren. Bei Trockenheit verdreht sich die spiralige Granne, bei Feuchtigkeit entspannt sie sich wieder. Durch diese zyklische Drehbewegung wirkt der Samen wie ein kleiner Bohrer und arbeitet sich selbstständig in Bodenritzen ein. Die Bewegung erfolgt rein mechanisch, ohne Stoffwechsel, und gilt als bemerkenswertes Beispiel pflanzlicher Biomechanik.

Wuchs

Pflanzenhöhe:

30 bis 50 cm

Form:

kissenartig bis kissenbildend

Verhalten:

horstig

Blüte

Farbe:

violettrot

Zeit:

Juni bis September

Stängel:

kurzstängelig, aufrecht, kahl, nicht beblättert

Stand:

verzweigt bis locker verzweigt

Form:

schalenförmig, kronblättrig, radiärsymmetrisch

Einzelblüte/Blume:

einfach, seitlich zeigend

Blatt

Farbe:

grün

Spreite:

gefiedert, fiederartig

Form:

lanzettlich, länglich

Segment:

länglich, lanzettlich, eingeschnitten, variabel, unterschiedlich

Rand:

gelappt, eingeschnitten

Stellung:

grundständig, rosettig, gestielt

Eigenschaften:

fein behaart, teils drüsig, weich, sommergrün

Verwendung & Eigenschaften

Lebensbereiche:

Freifläche und Gehölzrand

Standort:

trockener bis frischer Boden; sonnig bis absonnig

Pflanzabstand:

40 bis 50 cm

Quelle Steckbrief: Die Stauden-DVD; Götz, Häussermann, Sieber; 5., aktualisierte Ausgabe