Finde heraus, welche Pflanze zu dir passt. Diese Tinder-Profile enthalten spannende Hintergrundinfos und einen ausführlichen Steckbrief. Du wirst deine Neugier und deinen Wissensdurst mit Freude sättigen.

Lerne die schönsten Pflanzen kennen.

Zinnie

Steckbrief

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Mein Name

ZINNIE

Zinnia eleagans

Stiche: Wikimedia

Meinen Namen verdanke ich Carl von Linné. Er benannte mich nach dem deutschen Botaniker Johann Gottfried Zinn, der mich 1757 zunächst als eine Rudbeckie beschrieb. Linné erkannte später, dass ich zu einer eigenen Gattung gehöre – und gab ihr den Namen Zinnia.

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Mein Aussehen

Illustration: Louis van Houtte/Wikimedia

Ich bin ausgesprochen vielfältig. Da ich mich leicht mit anderen Zinnien kreuzen lasse, gibt es heute unzählige Sorten. Meine Blüten reichen von einfach bis dicht gefüllt und kugelig, meine Farben von zarten Pastelltönen bis zu kräftigem Gelb, Orange, Rot, Rosa oder Violett. Je nach Sorte werde ich zwischen 30 und 90 Zentimeter hoch. Wenn du regelmäßig meine verblühten Blüten entfernst, bilde ich viele neue Knospen und wachse schön buschig weiter.

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Meine Herkunft

Ursprünglich stamme ich aus dem zentralen und südlichen Mexiko. Dort herrscht ein Sommerregenklima mit einer ausgeprägten Trockenzeit. Ich wachse vor allem während der Regenzeit und besiedle sonnige, offene Standorte wie Grasländer, Wegränder oder andere brachliegende Flächen.

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Mein Platz bei dir

Ich liebe einen sonnigen, warmen Standort und einen lockeren, gut durchlässigen Boden. Da ich keinen Frost vertrage, solltest du mich erst aussäen, wenn keine Frostgefahr mehr besteht. Du kannst mich aber auch im Haus vorziehen und später vorsichtig ins Beet oder in einen Topf pflanzen.

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Meine Besonderheit

2016 schrieb ich ein kleines Stück Raumfahrtgeschichte: Als erste Blütenpflanze wurde ich auf der Internationalen Raumstation ISS erfolgreich vom Samen bis zur Blüte kultiviert. Ganz reibungslos verlief das Experiment allerdings nicht. Weil sich Wasser in der Schwerelosigkeit anders verhält als auf der Erde, mussten die Pflanzen besonders sorgfältig gepflegt werden.

Der Astronaut Scott Kelly entschied zeitweise selbst, wann gegossen wurde – ganz nach Gärtnergefühl statt streng nach Vorschrift. Dieses Vorgehen wurde scherzhaft «orbital gardening» genannt und lieferte wichtige Erkenntnisse für den zukünftigen Pflanzenanbau im All.

Fotos: Nasa

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Darf ich mich vorstellen?

Mein Name

ZINNIE

Zinnia eleagans

Stiche: Wikimedia

Meinen Namen verdanke ich Carl von Linné. Er benannte mich nach dem deutschen Botaniker Johann Gottfried Zinn, der mich 1757 zunächst als eine Rudbeckie beschrieb. Linné erkannte später, dass ich zu einer eigenen Gattung gehöre – und gab ihr den Namen Zinnia.

Mein Aussehen

Illustration: Louis van Houtte/Wikimedia

Ich bin ausgesprochen vielfältig. Da ich mich leicht mit anderen Zinnien kreuzen lasse, gibt es heute unzählige Sorten. Meine Blüten reichen von einfach bis dicht gefüllt und kugelig, meine Farben von zarten Pastelltönen bis zu kräftigem Gelb, Orange, Rot, Rosa oder Violett. Je nach Sorte werde ich zwischen 30 und 90 Zentimeter hoch. Wenn du regelmäßig meine verblühten Blüten entfernst, bilde ich viele neue Knospen und wachse schön buschig weiter.

Meine Herkunft

Ursprünglich stamme ich aus dem zentralen und südlichen Mexiko. Dort herrscht ein Sommerregenklima mit einer ausgeprägten Trockenzeit. Ich wachse vor allem während der Regenzeit und besiedle sonnige, offene Standorte wie Grasländer, Wegränder oder andere brachliegende Flächen.

Mein Platz bei dir

Ich liebe einen sonnigen, warmen Standort und einen lockeren, gut durchlässigen Boden. Da ich keinen Frost vertrage, solltest du mich erst aussäen, wenn keine Frostgefahr mehr besteht. Du kannst mich aber auch im Haus vorziehen und später vorsichtig ins Beet oder in einen Topf pflanzen.

Meine Besonderheit

2016 schrieb ich ein kleines Stück Raumfahrtgeschichte: Als erste Blütenpflanze wurde ich auf der Internationalen Raumstation ISS erfolgreich vom Samen bis zur Blüte kultiviert. Ganz reibungslos verlief das Experiment allerdings nicht. Weil sich Wasser in der Schwerelosigkeit anders verhält als auf der Erde, mussten die Pflanzen besonders sorgfältig gepflegt werden.

Der Astronaut Scott Kelly entschied zeitweise selbst, wann gegossen wurde – ganz nach Gärtnergefühl statt streng nach Vorschrift. Dieses Vorgehen wurde scherzhaft «orbital gardening» genannt und lieferte wichtige Erkenntnisse für den zukünftigen Pflanzenanbau im All.

Fotos: Nasa

Wuchs

Pflanzenhöhe:

30 bis 90 cm

Form:

aufrecht, buschig verzweigt

Verhalten:

horstig

Blüte

Farbe:

weiß, gelb, orange, rot, rosa, purpur, violett sowie zweifarbige Sorten

Zeit:

Juni bis Oktober

Stängel:

lang, aufrecht, kräftig, behaart

Stand:

einzelne Körbchen an langen Stielen

Form:

Korbblüte mit Zungen- und Röhrenblüten

Einzelblüte/Blume:

je nach Sorte einfach, halbgefüllt oder dicht gefüllt

Blatt

Farbe:

grün

Spreite:

einfach

Form:

eiförmig bis lanzettlich, zugespitzt

Segment:

ungeteilt

Rand:

ganzrandig

Stellung:

gegenständig

Eigenschaften:

behaart, rau, derb

Verwendung & Eigenschaften

Lebensbereiche:

Sommerblumenbeet, Bauerngarten, Kübel und Balkonkästen

Standort:

frischer Boden, sonnig

Pflanzabstand:

25 bis 40 cm

Eigenschaften:

Schnittblume