Finde heraus, welche Pflanze zu dir passt. Diese Tinder-Profile enthalten spannende Hintergrundinfos und einen ausführlichen Steckbrief. Du wirst deine Neugier und deinen Wissensdurst mit Freude sättigen.

Lerne die schönsten Pflanzen kennen.

Straußenfarn

Steckbrief

Mein Name

EUROPÄISCHER STRAUßENFARN

Matteuccia struthiopteris


Herbarbeleg: Laval University/Wikimedia

Die Fiedern meiner fertilen Wedel erinnern an Straußenfedern – daher mein Name Straußenfarn. Auch mein botanischer Artname struthiopteris bedeutet wörtlich «Straußenfarn» und setzt sich aus den griechisch-lateinischen Wörtern für Strauß (struthio/strouthion) und Farn (pteris) zusammen.

Mein Aussehen


Foto: Urs Lüscher/Plantae 

Eindrucksvoll ragen meine Wedel trichterförmig empor. Im Gegensatz zu vielen anderen Waldfarnen krieche ich nicht im Boden, sondern wachse aufrecht und erhebe mich von Jahr zu Jahr höher über die Erdoberfläche. In meinem Wuchs erinnere ich daher an kleinere tropische Baumfarne.

Meine Herkunft

Ich komme vor allem in den kühleren Regionen Mitteleuropas und Skandinaviens vor, bin aber auch in Rumänien und der Ukraine zu finden. Heimisch bin ich in Auen- und Schluchtwäldern sowie an Bach- und Flussufern.

Mein Platz bei dir

Am wohlsten fühle ich mich bei hoher Luftfeuchtigkeit und in feuchtem Boden. Dann vertrage ich auch etwas Sonne. Wird der Standort zu trocken, verfärben sich meine Wedel braun. Gefällt es mir gut, breite ich mich stark aus – an ungeeigneten Stellen kann ich dadurch sogar lästig werden.

Meine Besonderheit


Foto: Julie Deshaies/iStock

Ich gelte als Delikatesse. In Nordamerika werden meine frischen Wedelspitzen als Wildgemüse genutzt. Man nennt sie Fiddleheads oder, im französischsprachigen Teil Kanadas, Tête de violon. Auch in China und Japan stehe ich seit rund 3000 Jahren auf dem Speiseplan und werde ähnlich wie Spinat zubereitet. Wichtig: Die Farnspitzen müssen mindestens 15 Minuten gekocht werden, da sie roh giftig sein können.

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Darf ich mich vorstellen?

Mein Name

EUROPÄISCHER STRAUßENFARN

Matteuccia struthiopteris


Herbarbeleg: Laval University/Wikimedia

Die Fiedern meiner fertilen Wedel erinnern an Straußenfedern – daher mein Name Straußenfarn. Auch mein botanischer Artname struthiopteris bedeutet wörtlich «Straußenfarn» und setzt sich aus den griechisch-lateinischen Wörtern für Strauß (struthio/strouthion) und Farn (pteris) zusammen.

Mein Aussehen


Foto: Urs Lüscher/Plantae 

Eindrucksvoll ragen meine Wedel trichterförmig empor. Im Gegensatz zu vielen anderen Waldfarnen krieche ich nicht im Boden, sondern wachse aufrecht und erhebe mich von Jahr zu Jahr höher über die Erdoberfläche. In meinem Wuchs erinnere ich daher an kleinere tropische Baumfarne.

Meine Herkunft

Ich komme vor allem in den kühleren Regionen Mitteleuropas und Skandinaviens vor, bin aber auch in Rumänien und der Ukraine zu finden. Heimisch bin ich in Auen- und Schluchtwäldern sowie an Bach- und Flussufern.

Mein Platz bei dir

Am wohlsten fühle ich mich bei hoher Luftfeuchtigkeit und in feuchtem Boden. Dann vertrage ich auch etwas Sonne. Wird der Standort zu trocken, verfärben sich meine Wedel braun. Gefällt es mir gut, breite ich mich stark aus – an ungeeigneten Stellen kann ich dadurch sogar lästig werden.

Meine Besonderheit


Foto: Julie Deshaies/iStock

Ich gelte als Delikatesse. In Nordamerika werden meine frischen Wedelspitzen als Wildgemüse genutzt. Man nennt sie Fiddleheads oder, im französischsprachigen Teil Kanadas, Tête de violon. Auch in China und Japan stehe ich seit rund 3000 Jahren auf dem Speiseplan und werde ähnlich wie Spinat zubereitet. Wichtig: Die Farnspitzen müssen mindestens 15 Minuten gekocht werden, da sie roh giftig sein können.

Wuchs

Pflanzenhöhe:

80 bis 100 cm

Form:

aufrecht bis straff aufrecht

Verhalten:

starkwachsend, ausläuferbildend

Blüte

Farbe:

Sporen

Blatt

Farbe:

oliv

Spreite:

gefiedert, fiederartig

Form:

lanzettlich

Segment:

lanzettlich, fiederartig, variabel

Rand:

gekerbt

Stellung:

grundständig, gestielt

Eigenschaften:

kahl, matt, derb, sommergrün

Verwendung & Eigenschaften

Lebensbereiche:

Gehölz und Gehölzrand

Standort:

frischer bis feuchter Boden; halbschattig bis schattig

Pflanzabstand:

80 bis 100 cm 

Eigenschaften:

Blattschmuck

Quelle Steckbrief: Die Stauden-DVD; Götz, Häussermann, Sieber; 5., aktualisierte Ausgabe