Finde heraus, welche Pflanze zu dir passt. Diese Tinder-Profile enthalten spannende Hintergrundinfos und einen ausführlichen Steckbrief. Du wirst deine Neugier und deinen Wissensdurst mit Freude sättigen.

Lerne die schönsten Pflanzen kennen.

Silberwurz

Steckbrief

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Mein Name

SÜNDERMANNS GARTEN-SILBERWURZ

Dryas × suendermannii


Gemälde: Evelyn De Morgan/Wikimedia

«Dryas» stammt aus dem Lateinischen und bedeutet «Baumnymphe», also ein Waldgeist aus der griechischen Mythologie. Dieser Name passt gut zu mir: Obwohl ich klein bleibe, bilde ich verholzte Triebe und wachse strauchartig.

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Mein Aussehen

Meine Blütenknospen sind zunächst gelblich und hängen leicht nach unten. Beim Aufblühen richten sie sich auf und öffnen sich zu strahlend weißen Blüten. Nach der Blüte schmücke ich mich mit federartigen Samenständen, die je nach Sonneneinstrahlung silbrig glänzen. Meine Samen sind übrigens steril.

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Meine Herkunft


Illustrationen: Mary Vaux Walcott, Smithsonian/Wikimedia

Ich bin eine Kreuzung (Hybrid) aus Dryas drummondii und Dryas octopetala. Beide Elternarten stammen aus alpinen und arktischen Regionen. Gezüchtet wurde ich um 1910 in der Gärtnerei Sündermann in Lindau am Bodensee.

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Mein Platz bei dir

An einem sonnigen, luftigen Standort fühle ich mich am wohlsten. Besonders auf kiesigen oder gut durchlässigen Böden bilde ich dichte Teppiche. Da ich langlebig bin und kräftig wachse, kann ich mit der Zeit größere Flächen bedecken. Wähle meinen Standort deshalb mit Bedacht.

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Meine Besonderheit

Meine Vorfahren – besonders Dryas octopetala – sind häufig fossil erhalten, zum Beispiel in sandigen Tonablagerungen. Dort haben Blüten, Früchte und Pollen über zehntausende Jahre überdauert. Diese Funde zeigen, dass ich einst in den eisfreien Tundrengebieten Nordwesteuropas weit verbreitet war. Darum ist meine Gattung namensgebend für die sogenannte Dryas-Flora der letzten Eiszeit, insbesondere für die Jüngere Dryaszeit.

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Darf ich mich vorstellen?

Mein Name

SÜNDERMANNS GARTEN-SILBERWURZ

Dryas × suendermannii


Gemälde: Evelyn De Morgan/Wikimedia

«Dryas» stammt aus dem Lateinischen und bedeutet «Baumnymphe», also ein Waldgeist aus der griechischen Mythologie. Dieser Name passt gut zu mir: Obwohl ich klein bleibe, bilde ich verholzte Triebe und wachse strauchartig.

Mein Aussehen

Meine Blütenknospen sind zunächst gelblich und hängen leicht nach unten. Beim Aufblühen richten sie sich auf und öffnen sich zu strahlend weißen Blüten. Nach der Blüte schmücke ich mich mit federartigen Samenständen, die je nach Sonneneinstrahlung silbrig glänzen. Meine Samen sind übrigens steril.

Meine Herkunft


Illustrationen: Mary Vaux Walcott, Smithsonian/Wikimedia

Ich bin eine Kreuzung (Hybrid) aus Dryas drummondii und Dryas octopetala. Beide Elternarten stammen aus alpinen und arktischen Regionen. Gezüchtet wurde ich um 1910 in der Gärtnerei Sündermann in Lindau am Bodensee.

Mein Platz bei dir

An einem sonnigen, luftigen Standort fühle ich mich am wohlsten. Besonders auf kiesigen oder gut durchlässigen Böden bilde ich dichte Teppiche. Da ich langlebig bin und kräftig wachse, kann ich mit der Zeit größere Flächen bedecken. Wähle meinen Standort deshalb mit Bedacht.

Meine Besonderheit

Meine Vorfahren – besonders Dryas octopetala – sind häufig fossil erhalten, zum Beispiel in sandigen Tonablagerungen. Dort haben Blüten, Früchte und Pollen über zehntausende Jahre überdauert. Diese Funde zeigen, dass ich einst in den eisfreien Tundrengebieten Nordwesteuropas weit verbreitet war. Darum ist meine Gattung namensgebend für die sogenannte Dryas-Flora der letzten Eiszeit, insbesondere für die Jüngere Dryaszeit.

Wuchs

Höhe Blätter:

5 bis 8 cm

Höhe Blüten:

12 bis 15 cm

Form:

teppichartig, mattenartig, flächig

Verhalten:

kriechend, teils wurzelnd

Blüte

Farbe:

weiß

Zeit:

Juni bis Juli

Stängel:

stängellos, sitzend bis kurzstielig

Stand:

einzeln

Form:

schalenförmig, radiärsymmetrisch

Einzelblüte/Blume:

einfach, aufwärts zeigend, steril

Blatt

Farbe:

grün

Spreite:

einfach, ungeteilt

Form:

elliptisch, lanzettlich, abgerundet

Rand:

gekerbt

Stellung:

wechselständig, gestielt

Eigenschaften:

matt, derb, runzelig, wintergrün

Verwendung & Eigenschaften

Lebensbereiche:

Steinanlagen und Alpinum

Standort:

frischer Boden; sonnig

Pflanzabstand:

20 bis 30 cm

Eigenschaften:

Bienenweide, Fruchtschmuck

Quelle Steckbrief: Die Stauden-DVD; Götz, Häussermann, Sieber; 5., aktualisierte Ausgabe