Finde heraus, welche Pflanze zu dir passt. Diese Tinder-Profile enthalten spannende Hintergrundinfos und einen ausführlichen Steckbrief. Du wirst deine Neugier und deinen Wissensdurst mit Freude sättigen.

Lerne die schönsten Pflanzen kennen.

Saat-Esparsette

Steckbrief

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Mein Name

SAAT-ESPARSETTE

Onobrychis viciifolia

Foto: Mihael Simonic/Wikimedia

Onobrychis geht auf die griechischen Wörter onos (Esel) und brychein (beißen, fressen, mit den Zähnen knirschen) zurück. Der Artname viciifolia bedeutet «wickenblättrig» und verweist auf die Form meiner Blätter.

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Mein Aussehen

Illustration: Anne Pratt/biodiversitylibrary.org/Wikimedia 

Aus einer kräftigen Basis entwickle ich mehrere aufrechte Triebe, die sich nach oben hin verzweigen. An ihren Spitzen sitzen meine dichten, auffälligen Blütentrauben. Jede einzelne setzt sich aus 20 bis 50 Schmetterlingsblüten zusammen – zartrosa gefärbt und von feinen purpurnen Adern durchzogen.

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Meine Herkunft

Meine Wurzeln liegen im Mittelmeerraum und in Südosteuropa. Erst durch den Menschen gelangte ich nach Mitteleuropa, wo ich heute als eingebürgert gelte. Besonders wohl fühle ich mich auf Magerrasen und Halbtrockenrasen, in lichten Trockengebüschen sowie an Böschungen und Wegrändern. Als Rohbodenpionier besiedle ich auch karge, offene Flächen.

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Mein Platz bei dir

Sonne, Wärme und trockene Bedingungen sind genau mein Element. Am liebsten wachse ich auf nährstoffarmen, tiefgründigen und gut durchlässigen Böden. In naturnahen Gärten komme ich besonders gut zur Geltung – etwa in Gesellschaft von Wiesensalbei, Skabiosen und Karthäusernelken.

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Meine Besonderheit

Foto: Julia Wittmann/Wikimedia

Meine Blüten sind reich an Nektar und Pollen und damit eine wertvolle Nahrungsquelle für zahlreiche Bestäuber. Rund 25 Wildbienenarten nutzen mein Angebot – darunter verschiedene Mauerbienen, viele Hummeln und auch spezialisierte Arten. Eine von ihnen, die Esparsetten-Sägehornbiene, ist sogar vollständig auf mich angewiesen. Darüber hinaus diene ich als Futterpflanze für gefährdete Insekten wie das Esparsetten-Widderchen und den Kleinen Esparsetten-Bläuling.

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Darf ich mich vorstellen?

Mein Name

SAAT-ESPARSETTE

Onobrychis viciifolia

Foto: Mihael Simonic/Wikimedia

Onobrychis geht auf die griechischen Wörter onos (Esel) und brychein (beißen, fressen, mit den Zähnen knirschen) zurück. Der Artname viciifolia bedeutet «wickenblättrig» und verweist auf die Form meiner Blätter.

Mein Aussehen

Illustration: Anne Pratt/biodiversitylibrary.org/Wikimedia 

Aus einer kräftigen Basis entwickle ich mehrere aufrechte Triebe, die sich nach oben hin verzweigen. An ihren Spitzen sitzen meine dichten, auffälligen Blütentrauben. Jede einzelne setzt sich aus 20 bis 50 Schmetterlingsblüten zusammen – zartrosa gefärbt und von feinen purpurnen Adern durchzogen.

Meine Herkunft

Meine Wurzeln liegen im Mittelmeerraum und in Südosteuropa. Erst durch den Menschen gelangte ich nach Mitteleuropa, wo ich heute als eingebürgert gelte. Besonders wohl fühle ich mich auf Magerrasen und Halbtrockenrasen, in lichten Trockengebüschen sowie an Böschungen und Wegrändern. Als Rohbodenpionier besiedle ich auch karge, offene Flächen.

Mein Platz bei dir

Sonne, Wärme und trockene Bedingungen sind genau mein Element. Am liebsten wachse ich auf nährstoffarmen, tiefgründigen und gut durchlässigen Böden. In naturnahen Gärten komme ich besonders gut zur Geltung – etwa in Gesellschaft von Wiesensalbei, Skabiosen und Karthäusernelken.

Meine Besonderheit

Foto: Julia Wittmann/Wikimedia

Meine Blüten sind reich an Nektar und Pollen und damit eine wertvolle Nahrungsquelle für zahlreiche Bestäuber. Rund 25 Wildbienenarten nutzen mein Angebot – darunter verschiedene Mauerbienen, viele Hummeln und auch spezialisierte Arten. Eine von ihnen, die Esparsetten-Sägehornbiene, ist sogar vollständig auf mich angewiesen. Darüber hinaus diene ich als Futterpflanze für gefährdete Insekten wie das Esparsetten-Widderchen und den Kleinen Esparsetten-Bläuling.

Wuchs

Pflanzenhöhe:

30 bis 80 cm

Form:

aufrecht, locker verzweigt

Verhalten:

horstig

Blüte

Farbe:

zartrosa bis rosarot mit purpurner Aderung

Zeit:

Mai bis Juli

Stängel:

aufrecht, verzweigt, leicht behaart

Form:

zygomorph

Einzelblüte/Blume:

typische Schmetterlingsblüte

Blatt

Farbe:

graugrün

Spreite:

unpaarig gefiedert

Form:

elliptisch bis länglich

Segment:

9–21 Fiederblättchen

Rand:

ganzrandig

Stellung:

wechselständig

Eigenschaften:

matt, weich behaart, leicht filzig, sommergrün

Verwendung & Eigenschaften

Lebensbereiche:

Freifläche

Standort:

trockener Boden; sonnig

Pflanzabstand:

30 bis 40 cm

Eigenschaften:

Bienenweide, stickstoffbindend (Leguminose)