Finde heraus, welche Pflanze zu dir passt. Diese Tinder-Profile enthalten spannende Hintergrundinfos und einen ausführlichen Steckbrief. Du wirst deine Neugier und deinen Wissensdurst mit Freude sättigen.

Lerne die schönsten Pflanzen kennen.

Felsensteinkraut

Steckbrief

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Mein Name

FELSENSTEINKRAUT

Aurinia saxatilis

Illustration: biodiversitylibrary.org/Wikimedia 

Aurinia leitet sich vom lateinischen Wort «aurum» ab, was «Gold» bedeutet – ein klarer Hinweis auf meine goldgelben Blüten. Der Name entstand im 18. Jahrhundert, als Pflanzen häufig nach auffälligen morphologischen Merkmalen benannt wurden. Mein Artname saxatilis bedeutet «in Felsen wachsend» und verweist auf meinen natürlichen Lebensraum.

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Mein Aussehen

Meine zahlreichen kleinen Blüten leuchten intensiv und sind schon von weitem sichtbar. Ich bilde dichte, wüchsige Polster, die dekorativ über Mauerkronen hängen, und mein graugrünes Laub behält auch im Winter seinen mediterranen Farbton. Da meine Triebe an der Basis mit der Zeit verholzen, gelte ich botanisch als Halbstrauch.

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Meine Herkunft

Ich bin in Kleinasien, im Nahen Osten und in Teilen Mitteleuropas beheimatet. Dort wachse ich in trockenwarmen Felsspalten, auf Felsbändern, in Felsfluren sowie auf flachgründigen Steppenrasen. Vermutlich stamme ich ursprünglich aus dem Mittelmeergebiet und habe mich später hier eingebürgert.

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Mein Platz bei dir

Wenn du mir einen sonnigen, warmen und eher mageren Standort bietest, fühle ich mich bei dir sofort zuhause. Staunässe mag ich gar nicht – dafür umso mehr durchlässige, steinige Böden. Besonders gut eigne ich mich für Natursteinmauern und Mauerkronen, über die ich locker herabhängen kann.

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Meine Besonderheit

Ich besitze die Fähigkeit, auf extrem nährstoffarmen und zugleich schwermetallreichen Böden zu wachsen, insbesondere auf sogenannten Serpentinböden. Diese enthalten hohe Konzentrationen an Nickel, Chrom und Kobalt bei gleichzeitigem Calcium-Mangel. Viele andere Pflanzen können unter diesen Bedingungen nicht überleben, doch ich toleriere diese toxische Kombination. Dadurch bin ich für die Forschung zur Metalltoleranz sowie zur Phytoremediation von Interesse – also für die Nutzung von Pflanzen zur Sanierung belasteter Böden.

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Darf ich mich vorstellen?

Mein Name

FELSENSTEINKRAUT

Aurinia saxatilis

Illustration: biodiversitylibrary.org/Wikimedia 

Aurinia leitet sich vom lateinischen Wort «aurum» ab, was «Gold» bedeutet – ein klarer Hinweis auf meine goldgelben Blüten. Der Name entstand im 18. Jahrhundert, als Pflanzen häufig nach auffälligen morphologischen Merkmalen benannt wurden. Mein Artname saxatilis bedeutet «in Felsen wachsend» und verweist auf meinen natürlichen Lebensraum.

Mein Aussehen

Meine zahlreichen kleinen Blüten leuchten intensiv und sind schon von weitem sichtbar. Ich bilde dichte, wüchsige Polster, die dekorativ über Mauerkronen hängen, und mein graugrünes Laub behält auch im Winter seinen mediterranen Farbton. Da meine Triebe an der Basis mit der Zeit verholzen, gelte ich botanisch als Halbstrauch.

Meine Herkunft

Ich bin in Kleinasien, im Nahen Osten und in Teilen Mitteleuropas beheimatet. Dort wachse ich in trockenwarmen Felsspalten, auf Felsbändern, in Felsfluren sowie auf flachgründigen Steppenrasen. Vermutlich stamme ich ursprünglich aus dem Mittelmeergebiet und habe mich später hier eingebürgert.

Mein Platz bei dir

Wenn du mir einen sonnigen, warmen und eher mageren Standort bietest, fühle ich mich bei dir sofort zuhause. Staunässe mag ich gar nicht – dafür umso mehr durchlässige, steinige Böden. Besonders gut eigne ich mich für Natursteinmauern und Mauerkronen, über die ich locker herabhängen kann.

Meine Besonderheit

Ich besitze die Fähigkeit, auf extrem nährstoffarmen und zugleich schwermetallreichen Böden zu wachsen, insbesondere auf sogenannten Serpentinböden. Diese enthalten hohe Konzentrationen an Nickel, Chrom und Kobalt bei gleichzeitigem Calcium-Mangel. Viele andere Pflanzen können unter diesen Bedingungen nicht überleben, doch ich toleriere diese toxische Kombination. Dadurch bin ich für die Forschung zur Metalltoleranz sowie zur Phytoremediation von Interesse – also für die Nutzung von Pflanzen zur Sanierung belasteter Böden.

Wuchs

Höhe Blätter:

20 bis 25 cm

Höhe Blüten:

20 bis 40 cm

Form:

kissenartig bis kissenbildend

Verhalten:

horstig, starkwachsend

Blüte

Farbe:

tiefgelb

Zeit:

April bis Mai

Stängel:

lagernd bis aufgerichtet, verzweigt, kahl, nicht beblättert

Stand:

doldig, traubig

Form:

kreuzförmig

Einzelblüte/Blume:

einfach, aufwärts zeigend

Blatt

Farbe:

graugrün

Spreite:

einfach, ungeteilt

Form:

zungen- bis spatelförmig

Rand:

ganzrandig

Stellung:

grundständig, rosettig, sitzend

Eigenschaften:

fein behaart, teils drüsig, flaumig, filzig, wintergrün

Verwendung & Eigenschaften

Lebensbereiche:

Steinanlagen und Mauerkronen

Standort:

trockener Boden; sonnig

Pflanzabstand:

30 bis 40 cm

Eigenschaften:

Bienenweide, Extensive Dachbegrünung

Quelle Steckbrief: Die Stauden-DVD; Götz, Häussermann, Sieber; 5., aktualisierte Ausgabe