Das Bodenskelett wird auch als Grobboden bezeichnet und umfasst die mineralischen Bodenpartikel mit einem Durchmesser von mehr als 2 mm. ---
Je nach Größe und Form unterscheidet man Grus, Kies, Steine und Blöcke. ---
Der Skelettanteil am Gesamtboden wird meist geschätzt und nur selten durch eine Grobsiebung vor Ort bestimmt. Er wird in Gewichtsprozent angegeben und bezieht sich auf den trockenen Boden. ---
Ein Boden mit hohem Skelettanteil ist vereinfacht gesagt ein steiniger Boden. ---
Das Bodenskelett stabilisiert den Untergrund, verbessert die Drainage und verhindert Staunässe. Die groben Partikel stützen sich gegenseitig, wodurch der Boden weniger verdichtungsanfällig ist und sich schneller erwärmt. In den Hohlräumen können Wurzeln gut wachsen, allerdings nimmt mit steigendem Skelettanteil der verfügbare Nährstoffgehalt ab.
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Mein Artname danfordiae ist ein Ehrenname. Er erinnert an Charles Danford, einen britischen Naturforscher und Sammler, der zahlreiche Pflanzen aus dem Nahen Osten, insbesondere Kleinasien, nach Europa brachte.
Mein Aussehen
[figcaption]Foto:jparkers.co.uk [/figcaption]
Goldgelb leuchten meine Blüten und sie sind kaum zu übersehen, da meine viereckigen Blätter zur Blütezeit noch verborgen bleiben. Sie wachsen erst später nach. Als Speicher- und Überdauerungsorgan bilde ich eine Knolle, die häufig fälschlich als Zwiebel bezeichnet wird.
Meine Herkunft
Meine Heimat liegt im kilikischen Taurusgebirge in der Türkei. Dort wachse ich an steinigen Hängen, im lichten Gebüsch und in offenen Nadelwäldern bis in Höhenlagen von etwa 2000 Metern.
Mein Platz bei dir
Ich bevorzuge einen vollsonnigen, gut durchlässigen und im Sommer eher trockenen Standort. Während meiner Wachstumsphase im Frühjahr freue ich mich über eine leichte Düngung. Meine Lebensdauer ist nicht immer sehr lang, doch bei passenden Bedingungen erscheine ich zuverlässig wieder.
Meine Besonderheit
Typisch für mich ist der lange, dunkelgrün gefleckte Nagel meiner Blütenblätter. Dieser verschmälerte, stielartige Abschnitt der Kron- bzw. Perigonblätter hebt sich deutlich von der breiteren Platte ab – ein markantes Erkennungsmerkmal meiner Art.
Mein Artname danfordiae ist ein Ehrenname. Er erinnert an Charles Danford, einen britischen Naturforscher und Sammler, der zahlreiche Pflanzen aus dem Nahen Osten, insbesondere Kleinasien, nach Europa brachte.
Mein Aussehen
[figcaption]Foto:jparkers.co.uk [/figcaption]
Goldgelb leuchten meine Blüten und sie sind kaum zu übersehen, da meine viereckigen Blätter zur Blütezeit noch verborgen bleiben. Sie wachsen erst später nach. Als Speicher- und Überdauerungsorgan bilde ich eine Knolle, die häufig fälschlich als Zwiebel bezeichnet wird.
Meine Herkunft
Meine Heimat liegt im kilikischen Taurusgebirge in der Türkei. Dort wachse ich an steinigen Hängen, im lichten Gebüsch und in offenen Nadelwäldern bis in Höhenlagen von etwa 2000 Metern.
Mein Platz bei dir
Ich bevorzuge einen vollsonnigen, gut durchlässigen und im Sommer eher trockenen Standort. Während meiner Wachstumsphase im Frühjahr freue ich mich über eine leichte Düngung. Meine Lebensdauer ist nicht immer sehr lang, doch bei passenden Bedingungen erscheine ich zuverlässig wieder.
Meine Besonderheit
Typisch für mich ist der lange, dunkelgrün gefleckte Nagel meiner Blütenblätter. Dieser verschmälerte, stielartige Abschnitt der Kron- bzw. Perigonblätter hebt sich deutlich von der breiteren Platte ab – ein markantes Erkennungsmerkmal meiner Art.
Quelle Steckbrief: Die Stauden-DVD; Götz, Häussermann, Sieber; 5., aktualisierte Ausgabe
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string(168) "Ich bin klein, aber unübersehbar: leuchtend goldgelb, früh im Jahr und bodennah. Während andere noch zögern, bringe ich eindrucksvoll Farbe in deinen Garten."
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Steckbrief
Mein Name
MÄRZENBECHER
Leucojum vernum
[figcaption]Illustration:New York Botanical Garden/Wikimedia [/figcaption]
Leucojum stammt aus dem Griechischen: «leukos» bedeutet «weiß» und «ion» «Veilchen», da meine Blüten ähnlich duften. Mein Artname vernum kommt aus dem Lateinischen und bedeutet «Frühling».
Mein Aussehen
[figcaption]Foto: BjörnS/Wikimedia[/figcaption]
Meine Blüten sind auffällig glockenförmig und erscheinen meist einzeln, seltener zu zweit an einem Stiel. Nach der Blüte ziehe ich meine Laubblätter rasch ein. Oft bin ich deshalb schon Ende Mai wieder verschwunden und überlasse anderen Pflanzen den Platz im Garten.
Meine Herkunft
Ich stamme aus feuchten Auen- und Laubmischwäldern Europas und Asiens. Auch auf nährstoffreichen, feuchten Wiesen bis in Höhenlagen von etwa 1600 Metern bin ich zu finden. Da meine Bestände zurückgehen, stehe ich in Deutschland unter strengem Schutz. In Österreich und der Schweiz ist mein Schutzstatus regional geregelt.
Mein Platz bei dir
Am liebsten wachse ich an halbschattigen Standorten. Direkte Sonne und trockene Böden mag ich nicht. Fühle ich mich wohl und werde nicht gestört, breite ich mich durch Selbstaussaat aus und bilde mit der Zeit größere Bestände.
Meine Besonderheit
Oft werde ich mit dem Schneeglöckchen verwechselt. Von ihm unterscheide ich mich durch meinen höheren Wuchs und meine breiteren Blätter. Typisch sind außerdem die hellgrünen Spitzen an meinen weißen Blütenblättern sowie mein auffälliger Fruchtknoten oberhalb der Blütenglocke.
[figcaption]Illustration:New York Botanical Garden/Wikimedia [/figcaption]
Leucojum stammt aus dem Griechischen: «leukos» bedeutet «weiß» und «ion» «Veilchen», da meine Blüten ähnlich duften. Mein Artname vernum kommt aus dem Lateinischen und bedeutet «Frühling».
Mein Aussehen
[figcaption]Foto: BjörnS/Wikimedia[/figcaption]
Meine Blüten sind auffällig glockenförmig und erscheinen meist einzeln, seltener zu zweit an einem Stiel. Nach der Blüte ziehe ich meine Laubblätter rasch ein. Oft bin ich deshalb schon Ende Mai wieder verschwunden und überlasse anderen Pflanzen den Platz im Garten.
Meine Herkunft
Ich stamme aus feuchten Auen- und Laubmischwäldern Europas und Asiens. Auch auf nährstoffreichen, feuchten Wiesen bis in Höhenlagen von etwa 1600 Metern bin ich zu finden. Da meine Bestände zurückgehen, stehe ich in Deutschland unter strengem Schutz. In Österreich und der Schweiz ist mein Schutzstatus regional geregelt.
Mein Platz bei dir
Am liebsten wachse ich an halbschattigen Standorten. Direkte Sonne und trockene Böden mag ich nicht. Fühle ich mich wohl und werde nicht gestört, breite ich mich durch Selbstaussaat aus und bilde mit der Zeit größere Bestände.
Meine Besonderheit
Oft werde ich mit dem Schneeglöckchen verwechselt. Von ihm unterscheide ich mich durch meinen höheren Wuchs und meine breiteren Blätter. Typisch sind außerdem die hellgrünen Spitzen an meinen weißen Blütenblättern sowie mein auffälliger Fruchtknoten oberhalb der Blütenglocke.
[figcaption]Illustration:Lydia Penrose, RHS Digital Collections/Wikimedia [/figcaption]
Mein Gattungsname Tussilago leitet sich vom lateinischen «tussis» (Husten) und «agere» (wegführen, vertreiben) ab und weist auf meine volksheilkundliche Verwendung hin. Die Herkunft des Artnamens farfara ist unklar.
Mein Aussehen
Bereits im März, noch bevor meine Laubblätter austreiben, erscheinen meine Blüten. Ich öffne sie nur bei Sonnenschein. Sie duften leicht nach Honig und werden von Bienen, Käfern und Schwebfliegen gerne besucht. Ich verbreite mich durch Samen sowie durch kriechende, bis zu zwei Meter lange unterirdische Wurzelausläufer.
Meine Herkunft
Ich bin heimisch in Europa, Nordafrika und Asien. Von Natur aus bin ich eine Pionierpflanze und wachse gerne auf feuchten bis nassen, lehmigen Böden. Häufig bin ich an vom Menschen stark beeinträchtigten Standorten zu finden, wie Schuttplätzen, Steinbrüchen sowie an Graben- und Wegrändern.
Mein Platz bei dir
In einem naturnahen Garten siedelst du mich am besten an einem sehr feuchten Standort an. Ich fördere die Biodiversität, da ich für heimische Insekten wichtig bin. Von meinen Blättern ernähren sich die Raupen einiger Schmetterlinge, zum Beispiel Distelfalter, Tagpfauenauge oder Zitronenfalter.
[figcaption]Fotos:Zeynel Cebeci, Charles J. Sharp, Krzysztof Golik/Wikimedia[/figcaption]
Meine Besonderheit
[figcaption]Tee: etsy.com[/figcaption]
Ich gehöre zu den ältesten Hustenmitteln, da ich den Hustenreiz mildere und schleimlösend wirke. Verwendet werden meine getrockneten Laubblätter (Huflattichblätter – Farfarae folium) als Tee. Aufgrund meiner lebertoxischen Pyrrolizidin-Alkaloide (PA) habe ich jedoch in der modernen Pharmazie stark an Bedeutung verloren.
[figcaption]Illustration:Lydia Penrose, RHS Digital Collections/Wikimedia [/figcaption]
Mein Gattungsname Tussilago leitet sich vom lateinischen «tussis» (Husten) und «agere» (wegführen, vertreiben) ab und weist auf meine volksheilkundliche Verwendung hin. Die Herkunft des Artnamens farfara ist unklar.
Mein Aussehen
Bereits im März, noch bevor meine Laubblätter austreiben, erscheinen meine Blüten. Ich öffne sie nur bei Sonnenschein. Sie duften leicht nach Honig und werden von Bienen, Käfern und Schwebfliegen gerne besucht. Ich verbreite mich durch Samen sowie durch kriechende, bis zu zwei Meter lange unterirdische Wurzelausläufer.
Meine Herkunft
Ich bin heimisch in Europa, Nordafrika und Asien. Von Natur aus bin ich eine Pionierpflanze und wachse gerne auf feuchten bis nassen, lehmigen Böden. Häufig bin ich an vom Menschen stark beeinträchtigten Standorten zu finden, wie Schuttplätzen, Steinbrüchen sowie an Graben- und Wegrändern.
Mein Platz bei dir
In einem naturnahen Garten siedelst du mich am besten an einem sehr feuchten Standort an. Ich fördere die Biodiversität, da ich für heimische Insekten wichtig bin. Von meinen Blättern ernähren sich die Raupen einiger Schmetterlinge, zum Beispiel Distelfalter, Tagpfauenauge oder Zitronenfalter.
[figcaption]Fotos:Zeynel Cebeci, Charles J. Sharp, Krzysztof Golik/Wikimedia[/figcaption]
Meine Besonderheit
[figcaption]Tee: etsy.com[/figcaption]
Ich gehöre zu den ältesten Hustenmitteln, da ich den Hustenreiz mildere und schleimlösend wirke. Verwendet werden meine getrockneten Laubblätter (Huflattichblätter – Farfarae folium) als Tee. Aufgrund meiner lebertoxischen Pyrrolizidin-Alkaloide (PA) habe ich jedoch in der modernen Pharmazie stark an Bedeutung verloren.
Quelle Steckbrief: Die Stauden-DVD; Götz, Häussermann, Sieber; 5., aktualisierte Ausgabe
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string(218) "Ich tauche früh im Jahr auf, oft noch bevor der Schnee schmilzt, und bin der erste Sonnenstrahl in deinem Garten. Meine goldgelben Blüten lassen den Frühling beginnen. Früh, hell, charmant – genau wie ich."
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Steckbrief
Mein Name
KLEINES SCHNEEGLÖCKCHEN
Galanthus nivalis
Mein Gattungsname «Galanthus» setzt sich aus dem griechischen «gala» für «Milch» sowie «anthos» für «Blüte» zusammen und weist auf meine reinweißen Blüten hin. «Nivalis» bedeutet «beschneit» und bezieht sich darauf, dass meine Blüten oft aus dem Schnee ragen.
Ich beeindrucke dich mit zarten, glockenförmigen Blüten, die süßlich duften. Diese anmutigen Blütenköpfe hängen an schlanken Stielen. Von mir gibt es zahlreiche Sorten, von einfach bis gefüllt. Nachdem ich geblüht habe, verschwinde ich bereits im Frühsommer wieder von der Erdoberfläche.
Meine Herkunft
In Europa bin ich von den Pyrenäen bis zur Ukraine beheimatet und gedeihe in Laubwäldern, Auenwäldern und Obstgärten. Ich bin die einzige in Mitteleuropa heimische Schneeglöckchenart, aber komme in der Natur leider nur noch selten vor. Daher stehe ich unter Schutz.
Mein Platz bei dir
Im Halbschatten zwischen Laubgehölzen fühle ich mich besonders wohl. Ich bevorzuge lockere, humus- und nährstoffreiche Böden, die auch im Sommer nicht austrocknen. Gibst du mir einen solchen Platz, kann ich mich rasch vermehren und im zeitigen Frühjahr einen bezaubernden Blütenteppich erschaffen.
Meine Besonderheit
Aus meinen Zwiebeln hat 1957 ein bulgarisches Forschungsteam erstmals den chemischen Wirkstoff Galantamin isoliert und extrahiert. In der Alzheimer-Therapie wird Galantamin eingesetzt, um den Abbau von Acetylcholin im Gehirn zu verlangsamen und die kognitiven Funktionen zu verbessern. Es kann dazu beitragen, die Symptome der Krankheit zu lindern, insbesondere in den frühen bis mittleren Stadien.
Mein Gattungsname «Galanthus» setzt sich aus dem griechischen «gala» für «Milch» sowie «anthos» für «Blüte» zusammen und weist auf meine reinweißen Blüten hin. «Nivalis» bedeutet «beschneit» und bezieht sich darauf, dass meine Blüten oft aus dem Schnee ragen.
Ich beeindrucke dich mit zarten, glockenförmigen Blüten, die süßlich duften. Diese anmutigen Blütenköpfe hängen an schlanken Stielen. Von mir gibt es zahlreiche Sorten, von einfach bis gefüllt. Nachdem ich geblüht habe, verschwinde ich bereits im Frühsommer wieder von der Erdoberfläche.
Meine Herkunft
In Europa bin ich von den Pyrenäen bis zur Ukraine beheimatet und gedeihe in Laubwäldern, Auenwäldern und Obstgärten. Ich bin die einzige in Mitteleuropa heimische Schneeglöckchenart, aber komme in der Natur leider nur noch selten vor. Daher stehe ich unter Schutz.
Mein Platz bei dir
Im Halbschatten zwischen Laubgehölzen fühle ich mich besonders wohl. Ich bevorzuge lockere, humus- und nährstoffreiche Böden, die auch im Sommer nicht austrocknen. Gibst du mir einen solchen Platz, kann ich mich rasch vermehren und im zeitigen Frühjahr einen bezaubernden Blütenteppich erschaffen.
Meine Besonderheit
Aus meinen Zwiebeln hat 1957 ein bulgarisches Forschungsteam erstmals den chemischen Wirkstoff Galantamin isoliert und extrahiert. In der Alzheimer-Therapie wird Galantamin eingesetzt, um den Abbau von Acetylcholin im Gehirn zu verlangsamen und die kognitiven Funktionen zu verbessern. Es kann dazu beitragen, die Symptome der Krankheit zu lindern, insbesondere in den frühen bis mittleren Stadien.
Carl von Linné nannte mich zunächst Erica herbacea. Im selben Werk veröffentlichte er jedoch drei Seiten später den Namen E. carnea. Da dieser weit verbreitet war und der frühere Name kaum verwendet wurde, nahm der Internationale Botanische Kongress 1999 einen formellen Antrag an, E. carnea als gültigen Namen beizubehalten.
Mein Aussehen
[figcaption]Illustration:New York Botanical Garden/Wikimedia [/figcaption]
Geliebt werde ich wegen meiner frühen und langen Blüte. Doch auch als immergrüner, reich verzweigter Zwergstrauch mache ich das ganze Jahr über eine gute Figur. Ich bilde polsterartige Bestände und wirke in größeren, zusammenhängenden Flächen besonders schön.
Meine Herkunft
Du triffst mich vor allem in den Alpen, aber auch im Alpenvorland an. Ich gedeihe in Föhrenwäldern und auf trockenen Hängen vom Tal bis in Höhenlagen von 2650 Metern. Zudem komme ich in den Gebirgen West- und Südosteuropas sowie in Marokko vor.
Mein Platz bei dir
Anders als die meisten anderen Erica-Arten gedeihe ich auf Kalkböden. Deshalb lässt sich für mich leicht ein geeigneter Standort finden – ein Grund, warum ich bereits seit 1763 in Großbritannien in Gärten kultiviert werde. Wichtig ist, dass der Boden locker ist und keine Staunässe entsteht.
Meine Besonderheit
Bei mir kannst du häufig eine Peinomorphose beobachten. Das heißt, ich behalte dauerhaft jugendliche Merkmale auch als erwachsene Pflanze. Dies entsteht oft als Anpassung an nährstoffarme, trockene oder extreme Standorte. Durch reduziertes Wachstum, einfache Blätter und geringe Verholzung spare ich Ressourcen und bleibe dennoch langlebig und fortpflanzungsfähig.
Carl von Linné nannte mich zunächst Erica herbacea. Im selben Werk veröffentlichte er jedoch drei Seiten später den Namen E. carnea. Da dieser weit verbreitet war und der frühere Name kaum verwendet wurde, nahm der Internationale Botanische Kongress 1999 einen formellen Antrag an, E. carnea als gültigen Namen beizubehalten.
Mein Aussehen
[figcaption]Illustration:New York Botanical Garden/Wikimedia [/figcaption]
Geliebt werde ich wegen meiner frühen und langen Blüte. Doch auch als immergrüner, reich verzweigter Zwergstrauch mache ich das ganze Jahr über eine gute Figur. Ich bilde polsterartige Bestände und wirke in größeren, zusammenhängenden Flächen besonders schön.
Meine Herkunft
Du triffst mich vor allem in den Alpen, aber auch im Alpenvorland an. Ich gedeihe in Föhrenwäldern und auf trockenen Hängen vom Tal bis in Höhenlagen von 2650 Metern. Zudem komme ich in den Gebirgen West- und Südosteuropas sowie in Marokko vor.
Mein Platz bei dir
Anders als die meisten anderen Erica-Arten gedeihe ich auf Kalkböden. Deshalb lässt sich für mich leicht ein geeigneter Standort finden – ein Grund, warum ich bereits seit 1763 in Großbritannien in Gärten kultiviert werde. Wichtig ist, dass der Boden locker ist und keine Staunässe entsteht.
Meine Besonderheit
Bei mir kannst du häufig eine Peinomorphose beobachten. Das heißt, ich behalte dauerhaft jugendliche Merkmale auch als erwachsene Pflanze. Dies entsteht oft als Anpassung an nährstoffarme, trockene oder extreme Standorte. Durch reduziertes Wachstum, einfache Blätter und geringe Verholzung spare ich Ressourcen und bleibe dennoch langlebig und fortpflanzungsfähig.
Jean-Baptiste Lamarck beschrieb mich 1789 und gab mir meinen Namen. Eingebürgert hat sich der Name Orientalis-Hybriden, obwohl viele meiner Sorten inzwischen mehr als zwei Elternarten haben. Streng genommen sollte man mich daher als Helleborus-Hybriden bezeichnen.
Ich bin reich und lange blühend. Doch auch meine Blätter trage ich mit Stolz: Sie sind wirkungsvoll und bieten einen schönen Winteraspekt. Schneidest du sie im zeitigen Frühjahr zurück, kommen meine Blüten besonders gut zur Geltung. Ich biete dir eine große Vielfalt an Farben – von Weiß über Rosa bis hin zu Purpur. Meine Hüllblätter sind auf der Innenseite oft wirkungsvoll gezeichnet. Erst seit vergleichsweise kurzer Zeit gibt es auch halbgefüllte Sorten von mir.
Meine Herkunft
Ursprünglich stamme ich aus der Türkei und dem Kaukasus. Daher fühle ich mich in einem kontinentalen bis submediterranen Waldklima besonders wohl, mit kalten Wintern und eher trockenen Sommern. Die meisten von uns, die heute in Gärten wachsen, sind Kreuzungen – Hybriden – aus unterschiedlichen Elternarten.
Mein Platz bei dir
Am wohlsten fühle ich mich im Halbschatten unter großen, laubabwerfenden Gehölzen. Dort kann ich sehr alt werden. Volle Sonne vertrage ich nur, wenn der Boden ausreichend feucht bleibt. Vorübergehende Trockenheit im Sommer macht mir wenig aus. Hältst du mich jedoch gleichmäßig feucht, danke ich es dir mit einem besonders reichen Blütenflor.
Meine Besonderheit
Meinen Namen «Nieswurz» verdanke ich der früheren Nutzung meiner getrockneten Wurzel. Ihre Saponine lösten beim Schnupfen starkes Niesen aus. Deshalb wurde ich in antiken und mittelalterlichen Schriften als Mittel gegen verstopfte Nasen und zum «Herausniesen» von Krankheiten erwähnt. Wegen meiner Inhaltsstoffe ist dies jedoch riskant: Mein Pflanzensaft kann die Haut reizen, größere Mengen führen zu Brennen in Mund und Rachen.
Jean-Baptiste Lamarck beschrieb mich 1789 und gab mir meinen Namen. Eingebürgert hat sich der Name Orientalis-Hybriden, obwohl viele meiner Sorten inzwischen mehr als zwei Elternarten haben. Streng genommen sollte man mich daher als Helleborus-Hybriden bezeichnen.
Ich bin reich und lange blühend. Doch auch meine Blätter trage ich mit Stolz: Sie sind wirkungsvoll und bieten einen schönen Winteraspekt. Schneidest du sie im zeitigen Frühjahr zurück, kommen meine Blüten besonders gut zur Geltung. Ich biete dir eine große Vielfalt an Farben – von Weiß über Rosa bis hin zu Purpur. Meine Hüllblätter sind auf der Innenseite oft wirkungsvoll gezeichnet. Erst seit vergleichsweise kurzer Zeit gibt es auch halbgefüllte Sorten von mir.
Meine Herkunft
Ursprünglich stamme ich aus der Türkei und dem Kaukasus. Daher fühle ich mich in einem kontinentalen bis submediterranen Waldklima besonders wohl, mit kalten Wintern und eher trockenen Sommern. Die meisten von uns, die heute in Gärten wachsen, sind Kreuzungen – Hybriden – aus unterschiedlichen Elternarten.
Mein Platz bei dir
Am wohlsten fühle ich mich im Halbschatten unter großen, laubabwerfenden Gehölzen. Dort kann ich sehr alt werden. Volle Sonne vertrage ich nur, wenn der Boden ausreichend feucht bleibt. Vorübergehende Trockenheit im Sommer macht mir wenig aus. Hältst du mich jedoch gleichmäßig feucht, danke ich es dir mit einem besonders reichen Blütenflor.
Meine Besonderheit
Meinen Namen «Nieswurz» verdanke ich der früheren Nutzung meiner getrockneten Wurzel. Ihre Saponine lösten beim Schnupfen starkes Niesen aus. Deshalb wurde ich in antiken und mittelalterlichen Schriften als Mittel gegen verstopfte Nasen und zum «Herausniesen» von Krankheiten erwähnt. Wegen meiner Inhaltsstoffe ist dies jedoch riskant: Mein Pflanzensaft kann die Haut reizen, größere Mengen führen zu Brennen in Mund und Rachen.
Bienenweide, zum Schnitt geeignet, Blattschmuck, giftig
Quelle Steckbrief: Die Stauden-DVD; Götz, Häussermann, Sieber; 5., aktualisierte Ausgabe
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string(206) "Ich blühe früh – oft schon im Februar. Wenn andere noch zögern, zeige ich Farbe, Ausdauer und Charme. Schön, verlässlich und erstaunlich unkompliziert: Mit mir wird der Winter einfach kürzer."
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Steckbrief
Mein Name
CHINESISCHE WINTERBLÜTE
Chimonanthus praecox
Mein Gattungsname «Chimonanthus» setzt sich zusammen aus dem griechischen «cheimon» für «Winter» und «anthos» für «Blüte». Der Artname «praecox» stammt aus dem Lateinischen und bedeutet «früh». Damit weist mein botanischer Name ausschließlich auf meine Blütezeit hin.
Als Winterschönheit entzücke ich dich mit meiner frühzeitigen Blüte, noch vor dem Blattaustrieb. Meine Blütenknospen, die ich im Sommer angelegt habe, öffnen sich in milden Wintern bereits vor Weihnachten. Im Herbst verabschieden sich meine Blätter mit einem goldenen Leuchten.
Meine Herkunft
Heimisch bin ich in China, vor allem in den Bergregionen der Provinzen Zhejiang, Anhui und Jiangxi. Dort wachse ich in Wäldern und Dickichten sowie an Hängen und in Schluchten.
1766 bin ich über Japan nach England gebracht worden. Dort haben mich Gärtner im Wintergarten von Croome Court, Worcestershire, für den sechsten Earl of Coventry kultiviert.
Mein Platz bei dir
Temperaturen bis minus 10 °C ertrage ich problemlos, doch bei starkem Dauerfrost erfrieren meine Blütenknospen. Pflanz mich deshalb an einer geschützten, nach Süden ausgerichteten Hauswand, wo die wärmende Wintersonne meinen angenehmen Duft verstärkt.
Meine Besonderheit
Auf Persisch heiße ich «gol-e yakh», was «Eisblume» bedeutet. Im Iran werde ich oft angebaut, da ich seit Jahrhunderten ein beliebtes Motiv in Poesie, Literatur und Musik bin. Ein moderneres persisches Musikbeispiel ist das Lied «Gol-e Yakh» von Kourosh Yaghmaei. Aber ich bin auch international beliebt – 2018 wurden meine Blüten ausgewählt, das Wappen von Meghan, der Duchess of Sussex, zu zieren.
Mein Gattungsname «Chimonanthus» setzt sich zusammen aus dem griechischen «cheimon» für «Winter» und «anthos» für «Blüte». Der Artname «praecox» stammt aus dem Lateinischen und bedeutet «früh». Damit weist mein botanischer Name ausschließlich auf meine Blütezeit hin.
Als Winterschönheit entzücke ich dich mit meiner frühzeitigen Blüte, noch vor dem Blattaustrieb. Meine Blütenknospen, die ich im Sommer angelegt habe, öffnen sich in milden Wintern bereits vor Weihnachten. Im Herbst verabschieden sich meine Blätter mit einem goldenen Leuchten.
Meine Herkunft
Heimisch bin ich in China, vor allem in den Bergregionen der Provinzen Zhejiang, Anhui und Jiangxi. Dort wachse ich in Wäldern und Dickichten sowie an Hängen und in Schluchten.
1766 bin ich über Japan nach England gebracht worden. Dort haben mich Gärtner im Wintergarten von Croome Court, Worcestershire, für den sechsten Earl of Coventry kultiviert.
Mein Platz bei dir
Temperaturen bis minus 10 °C ertrage ich problemlos, doch bei starkem Dauerfrost erfrieren meine Blütenknospen. Pflanz mich deshalb an einer geschützten, nach Süden ausgerichteten Hauswand, wo die wärmende Wintersonne meinen angenehmen Duft verstärkt.
Meine Besonderheit
Auf Persisch heiße ich «gol-e yakh», was «Eisblume» bedeutet. Im Iran werde ich oft angebaut, da ich seit Jahrhunderten ein beliebtes Motiv in Poesie, Literatur und Musik bin. Ein moderneres persisches Musikbeispiel ist das Lied «Gol-e Yakh» von Kourosh Yaghmaei. Aber ich bin auch international beliebt – 2018 wurden meine Blüten ausgewählt, das Wappen von Meghan, der Duchess of Sussex, zu zieren.
Mein botanischer Name wurde mir vom schwedischen Botaniker Carl von Linné verliehen. Beim Anblick meiner Blüten fühlte er sich an herumfliegende Nachtfalter der Gattung «Phalaena» erinnert. Aus diesem Grund leitet sich mein Gattungsname von den griechischen Wörtern «phalaina» (Nachtfalter) und «opsis» (Anblick) ab.
Mein Aussehen
Ohne Seitentriebe wachsen meine Blütenstängel bis zu einer beeindruckenden Höhe von 100 cm. Es gibt jedoch auch spezielle Züchtungen, die nicht höher als 10 cm werden. Oft präsentiere ich mehrere Blüten gleichzeitig, die durch ihre einzigartige Form bestechen und in nahezu allen Farben und besonderen Musterungen erstrahlen.
Meine Herkunft
[figcaption]Foto: Shi Yali/iStock[/figcaption]
Es gibt rund 100 verschiedene Arten und natürliche Hybriden von mir. Beheimatet bin ich vor allem in den tropischen Regenwäldern Südostasiens, gelegentlich bin ich aber auch in Indien und China zu finden. Zusätzlich existieren etwa 25 000 gezüchtete Kulturhybriden, und jedes Jahr kommen etwa 300 neue Sorten hinzu.
Am wohlsten fühle ich mich bei Temperaturen von 18 bis 20 °C am Tag. Nachts darf es gerne etwas kühler sein, allerdings sollten die Temperaturen nicht unter 16 °C fallen. Ein heller Standort ohne direkte Sonneneinstrahlung und ohne Zugluft ist für mich ideal. Meine Wurzeln mögen es nicht, dauerhaft im Wasser zu stehen – überschüssiges Wasser solltest du daher sofort abgießen.
Meine Besonderheit
[figcaption]Illustration: L. Stroobant/Wikimedia[/figcaption]
Ich bin ein «Epiphyt» – auch Aufsitzerpflanze genannt –, da ich auf anderen Pflanzen wachse, ohne ihnen Nährstoffe zu entziehen. So erreiche ich mehr Licht als am Waldboden, habe aber keinen direkten Zugang zu Wasser und Nährstoffen. Dank evolutionärer Anpassungen nehme ich Feuchtigkeit aus der Luft über Schuppenhaare auf, sammle Regenwasser in Blatttrichtern oder speichere es in meinen schwammartigen Luftwurzeln.
Mein botanischer Name wurde mir vom schwedischen Botaniker Carl von Linné verliehen. Beim Anblick meiner Blüten fühlte er sich an herumfliegende Nachtfalter der Gattung «Phalaena» erinnert. Aus diesem Grund leitet sich mein Gattungsname von den griechischen Wörtern «phalaina» (Nachtfalter) und «opsis» (Anblick) ab.
Mein Aussehen
Ohne Seitentriebe wachsen meine Blütenstängel bis zu einer beeindruckenden Höhe von 100 cm. Es gibt jedoch auch spezielle Züchtungen, die nicht höher als 10 cm werden. Oft präsentiere ich mehrere Blüten gleichzeitig, die durch ihre einzigartige Form bestechen und in nahezu allen Farben und besonderen Musterungen erstrahlen.
Meine Herkunft
[figcaption]Foto: Shi Yali/iStock[/figcaption]
Es gibt rund 100 verschiedene Arten und natürliche Hybriden von mir. Beheimatet bin ich vor allem in den tropischen Regenwäldern Südostasiens, gelegentlich bin ich aber auch in Indien und China zu finden. Zusätzlich existieren etwa 25 000 gezüchtete Kulturhybriden, und jedes Jahr kommen etwa 300 neue Sorten hinzu.
Am wohlsten fühle ich mich bei Temperaturen von 18 bis 20 °C am Tag. Nachts darf es gerne etwas kühler sein, allerdings sollten die Temperaturen nicht unter 16 °C fallen. Ein heller Standort ohne direkte Sonneneinstrahlung und ohne Zugluft ist für mich ideal. Meine Wurzeln mögen es nicht, dauerhaft im Wasser zu stehen – überschüssiges Wasser solltest du daher sofort abgießen.
Meine Besonderheit
[figcaption]Illustration: L. Stroobant/Wikimedia[/figcaption]
Ich bin ein «Epiphyt» – auch Aufsitzerpflanze genannt –, da ich auf anderen Pflanzen wachse, ohne ihnen Nährstoffe zu entziehen. So erreiche ich mehr Licht als am Waldboden, habe aber keinen direkten Zugang zu Wasser und Nährstoffen. Dank evolutionärer Anpassungen nehme ich Feuchtigkeit aus der Luft über Schuppenhaare auf, sammle Regenwasser in Blatttrichtern oder speichere es in meinen schwammartigen Luftwurzeln.
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Steckbrief
Mein Name
ZIMMERAZALEE
Rhododendron simsii
[figcaption]Gemälde:Charles Robert Leslie/Wikimedia[/figcaption]
Mein deutscher Name Azalee stammt vom griechischen Wort «azaleos» für «trocken» und bezieht sich vermutlich auf die Struktur meiner holzigen Zweige. Meinen botanischen Artnamen «simsii» trage ich zu Ehren von John Sims, dem Herausgeber des «Curtis’s Botanical Magazine».
Mein Aussehen
Beeindruckend ist meine Blütenvielfalt. Ich bezaubere dich mit einem Farbspektrum von weiß bis dunkelrot. Und die Blütenformen umfassen einfache, gefüllte, klein- und großblumige Variationen. Den edlen Hintergrund für dieses faszinierende Schauspiel bilden meine ledrigen dunkelgrünen Blätter.
Meine Herkunft
Ich komme aus den Bergregionen Südostasiens, darunter Indien, China und Thailand. Dort gedeihe ich in Höhenlagen von 500 bis 2700 Metern auf feuchten Böden. Nach Europa eingeführt wurde ich im Jahr 1810 – seither entstanden hunderte wunderbare Sorten von mir.
Mein Platz bei dir
Je kühler ich bei dir zu Hause stehe, umso länger blühe ich. Und lass mich bitte nie völlig austrocknen. Zum Gießen verwendest du abgestandenes oder abgekochtes Wasser, weil darin der Kalkgehalt geringer ist. Bin ich verblüht, wirf mich nicht weg: Ab Mitte Mai kannst du mich in den Garten an einen halbschattigen Standort mit humoser, lockerer Erde setzen. Im Herbst kannst du mich wieder nach drinnen holen und ich blühe dann erneut den ganzen Winter.
Meine Besonderheit
Du kannst meine Wurzeln in Moos einpacken und dann die gesamte Kugel mit Schnur umwickeln. So hängst du mich platzsparend an der Decke auf oder stellst mich in ein Regal. Vermutlich haben diese «Kokedama»-Mooskugeln japanische Bauern in der Edo-Zeit (1603–1868) entwickelt, weil ihnen das Geld für Blumentöpfe fehlte.
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Mein deutscher Name Azalee stammt vom griechischen Wort «azaleos» für «trocken» und bezieht sich vermutlich auf die Struktur meiner holzigen Zweige. Meinen botanischen Artnamen «simsii» trage ich zu Ehren von John Sims, dem Herausgeber des «Curtis’s Botanical Magazine».
Mein Aussehen
Beeindruckend ist meine Blütenvielfalt. Ich bezaubere dich mit einem Farbspektrum von weiß bis dunkelrot. Und die Blütenformen umfassen einfache, gefüllte, klein- und großblumige Variationen. Den edlen Hintergrund für dieses faszinierende Schauspiel bilden meine ledrigen dunkelgrünen Blätter.
Meine Herkunft
Ich komme aus den Bergregionen Südostasiens, darunter Indien, China und Thailand. Dort gedeihe ich in Höhenlagen von 500 bis 2700 Metern auf feuchten Böden. Nach Europa eingeführt wurde ich im Jahr 1810 – seither entstanden hunderte wunderbare Sorten von mir.
Mein Platz bei dir
Je kühler ich bei dir zu Hause stehe, umso länger blühe ich. Und lass mich bitte nie völlig austrocknen. Zum Gießen verwendest du abgestandenes oder abgekochtes Wasser, weil darin der Kalkgehalt geringer ist. Bin ich verblüht, wirf mich nicht weg: Ab Mitte Mai kannst du mich in den Garten an einen halbschattigen Standort mit humoser, lockerer Erde setzen. Im Herbst kannst du mich wieder nach drinnen holen und ich blühe dann erneut den ganzen Winter.
Meine Besonderheit
Du kannst meine Wurzeln in Moos einpacken und dann die gesamte Kugel mit Schnur umwickeln. So hängst du mich platzsparend an der Decke auf oder stellst mich in ein Regal. Vermutlich haben diese «Kokedama»-Mooskugeln japanische Bauern in der Edo-Zeit (1603–1868) entwickelt, weil ihnen das Geld für Blumentöpfe fehlte.